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Leasing Tipps

Hier finden Sie alle gängigen Begriffe des Leasings, der Leasingübernahme und deren Erklärungen.


Markenabhängige Leasinggesellschaften

Markenunabhängige Leasinggesellschaften

Mehrkilometer

Minderkilometer

Mehr- Minderkilometerabrechnung

Mehr- Mindererlösabrechnung bei Restwertverträgen (Aufteilung)

Mietsonderzahlung

Mobilien-Leasing

Non-full-payout-Leasing (Teilamortisation)

Null-Leasing

Nutzungsdauer, betriebsgewöhnliche

Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse §18 KWG

Optionsrecht

Privatleasing



Markenabhängige Leasinggesellschaften


Solche eine Leasinggesellschaft hat auch die Bezeichnung "Captive", d.h. konzerneigen, wie zum Beispiel von Automobilherstellern.



Markenunabhängige Leasinggesellschaften


Bei solchen Leasinggesellschaften spricht man auch von freien Leasinggesellschaften, da sie unabhängig von Automobilherstellern sind.



Mehrkilometer


So werden die Kilometer bezeichnet, die über die im Leasingvertrag festgelegten Kilometer gefahren wurden. Die Kosten pro Kilometer werden meist auf Basis des Fahrzeugneupreises berechnet und im Leasingvertrag festgelegt und aufgeführt.



Minderkilometer


Das sind die Kilometer welche weniger gefahren wurden, als im Leasingvertrag festgelegt wurde.



Mehr- Minderkilometerabrechnung


Bei den so genannten Kilometerverträgen (closed end) vereinbaren Leasinggeber und Leasingnehmer eine Gesamtlaufleistung in Kilometern innerhalb einer fest vereinbarten Laufzeit. Bei Rückgabe des KFZ wird dann der reale Kilometerstand der vereinbarten Kilometerleistung gegenübergestellt. Je nach dem muss der Leasingnehmer dann den vorab vereinbarten Betrag je Mehrkilometer dem Leasinggeber gegenüber erstatten bzw. Minderkilometer werden erstattet. üblicherweise werden 2.500 Mehr oder Minderkilometer bei der Endabrechnung nicht berücksichtigt.



Mehr- Mindererlösabrechnung bei Restwertverträgen (Aufteilung)


Bei Teilamortisationsverträgen, auch Restwertverträge genannt, trägt das Restwertrisiko der Leasingnehmer. Kann am Ende des Vertrages das Objekt nur zu einem unter dem kalkulierten Restwert liegenden Erlös verkauft werden, muss der Leasingnehmer die Differenz zum kalkulierten Restwert dem Leasinggeber zu erstatten. Im Falle eines über dem kalkulierten Restwert liegenden Verwertungserlöses kann der Mehrerlös gemäß Erlass bis zu 75% dem Leasingnehmer gegenüber vergütet werden. Der Leasinggeber muss mindestens 25% des Mehrerlöses behalten, um aufgrund dieser angemessenen Beteiligung am Verwertungserlös die Position des wirtschaftlichen Eigentümers zu sichern. In der Regel werden aber die verbleibenden 25% auch dem Leasingnehmer erstattet, wenn er einen mindestens gleichwertigen Leasingvertrag abschließt.



Mietsonderzahlung


Siehe Anzahlung



Mobilien-Leasing


Dieser Begriff steht generell für das Leasen aller beweglichen Objekte, z.B. Automobile, Schiffe, Flugzeuge, Computer, Maschinen etc.



Non-full-payout-Leasing (Teilamortisation)


Siehe Teiamortisation



Null-Leasing


Hierbei handelt es sich um eine Sonderform des Automobil-Leasings. Sie wird in der letzten Zeit wieder häufig von herstellerabhängigen Leasinggesellschaften und Händlern genutzt, um bestimmte Fahrzeuge im Absatz zu fördern. Aufgrund von versteckten Rabatten des Händlers und zusätzlichen Subventionen des Herstellers, wird die übliche Verzinsung vom Handel und vom Hersteller übernommen. Beim Null-Leasing entspricht die Summe der monatlichen Leasingraten sowie einer etwaigen Mietsonderzahlung und des Restwertes dem Listenpreis des Herstellers für das Fahrzeug. Finanzmathematisch betrachtet ist Null-Leasing für gewerbliche Kunden uninteressant und steuerlich zusätzlich noch problematisch. Es wird daher verstärkt im Zuge des Privatleasings angeboten, war aber wettbewerbsrechtlich immer umstritten.



Nutzungsdauer, betriebsgewöhnliche


Diese entspricht der AfA-Zeit gemäß den amtlichen AfA-Tabellen.



Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse §18 KWG


Die Leasinggesellschaften lassen sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Leasing-Nehmers und ggf. der Mitverpflichteten, Bürgen und Garantiegeber zum Zwecke der Beurteilung der nachhaltigen Zahlungsfähigkeit offen legen. Bei Investitionskosten ab 750.000 Euro sind die Leasinggesellschaften gemäß §18 KWG dazu verpflichtet. Die Offenlegung erfolgt z. B. durch die Vorlage von Geschäftszahlen, Steuerbescheiden und Vermögensaufstellungen erforderlich.



Optionsrecht


Ein Optionsrecht zum Erwerb des Leasinggegenstandes darf generell nur bei Vollamortisationsverträgen seitens des Leasingnehmers ausgeübt werden. Häufig praktizietre Umgehungen, speziell bei Teilamortisationsverträgen (Kilometer- und Restwertvertrag) sind steuerrechtlich hoch problematisch einzustufen.



Privatleasing


Privatleasing nennt man das Leasing für Privatpersonen.