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Leasing Tipps

Hier finden Sie alle gängigen Begriffe des Leasings, der Leasingübernahme und deren Erklärungen.


Reparaturen

Restwert

Restwertvertrag = Open End Vertrag

Rückgabepflicht

Rücknahmeprotokoll

Sale-and-lease-back (SLB)

Selbstauskunft

Sicherungsschein/Kfz-Sicherungsschein

Sonderzahlung

Steuerliche Aspekte beim Leasing

Teilamortisation

Totalschaden



Reparaturen


Wie im Falle des Kaufes und bei konventioneller Finanzierung hat auch beim Leasing der Leasingnehmer alle notwendigen Reparaturen und Erhaltungsarbeiten an dem Leasingobjekt- mit der üblichen Sorgfalt auf seine Kosten durchzuführen.



Restwert


Als Restwert wird der Wert bzw. der voraussichtliche Wert eines Leasingfahrzeuges nach Ende des Leasingvertrages bezeichnet. Dieser hängt von der Laufleistung, von der Leassingdauer und vom Wertverlust des gewählten Fahrzeuges ab. Je länger dabei die Laufzeit oder je höher die Laufleistung ist, desto geringer ist der Restwert am Ende des Leasingvertrages. Die Leasinggesellschaften übernehmen in der Regel keine Restwertrisiken, sondern wälzen diese auf die Leasingnehmer und Lieferanten ab. Gerade im KFZ Bereich sind Restwertgarantien häufig anzutreffen, welche vom Händler oder Lieferanten übernommen werden. Im Bereich Maschinen Leasing sind diese Garantien auch gebräuchlich. 1. Buchtechnischer Restwert (Restbuchwert) Dies ist der bilanzierte, vom Bewertungszeitpunk abhängige Wert eines Wirtschaftgutes, der mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ins Anlagevermögen des Leasinggebers eingeht und einem kontinuierlichen Werteverzehr unterliegt. Das heißt, es handelt sich um den Wert, mit dem das Wirtschaftsgut nach Absetzung der Abschreibung noch in der Bilanz ausgewiesen werden muss. 2. Kalkulierter Restwert Leasinggeber und Leasingnehmer gehen beim Teilamortisationsvertrag davon aus, dass nach Ablauf der vereinbarten Leasingvertragslaufzeit das Leasingobjekt zu diesem Zeitpunkt noch einen bestimmten Restwert hat, der sich aus der vereinbarten Nutzung unter Berücksichtigung der zukünftigen Marktpreisentwicklung ergibt 3. Restwert= Marktwert Es handelt sich dabei um den tatsächlichen Wert eines Wirtschaftsgutes, der bei der jeweiligen Marktlage im Moment erzielt werden kann. Besteht über den tatsächlichen Marktwert Unstimmigkeit, so kann er durch einen unabhängigen Gutacher ermittelt werden.



Restwertvertrag = Open End Vertrag


Beim Restwertvertrag wird aufgrund der voraussichtlichen Laufleistung, der Leasingdauer und auf Basis des Fahrzeugtyps der kalkulatorische Restwert zu Ende des Leasingvertrages bestimmt. Ist dieser dann schlussendlich geringer als zunächst angenommen, so muss der Leasingnehmer den Differenzbetrag nachzahlen. Ist dieser jedoch höher als erwartet, so erhält der Kunde den Differenzbetrag, zumindest 75% gut geschrieben, 75/25% Regelung (s. auch Mehr-Mindererlösabrechnung)



Rückgabepflicht


Nach Beendigung des Leasing-Vertrages hat der Leasing-Nehmer das Leasing-Objekt in einem einwandfreien, gebrauchsfähigen Zustand, von der normalen Abnutzung abgesehen, an den Leasinggeber zurückzugeben. Der Versand an eine Anschrift im Inland ist zumutbar, wobei die Transport, Verpackungs- und Versicherungskosten vom Leasing-Nehmer (AGB) zu tragen sind. Kommt der Leasing-Nehmer seiner Rückgabeverpflichtung nicht nach, kann die Leasinggesellschaft nach geltender Rechtsprechung die Weiterzahlung der Leasing-Raten sowie ggf. Schadensersatz verlangen.



Rücknahmeprotokoll


Bei der Rückgabe eines Leasingobjektes an den Leasingnehmer wird generell ein Rücknahmeprotokoll erstellt. In diesem Protokoll werden zumeist im Beisein des Leasingnehmers neben dem Gesamtzustand des Objektes vor allem der außenordentliche Verschleiß zum Zeitpunkt der Rückgabe dokumentiert. In Verbindung mit der realen Laufleistung gibt es die Basis für die Mehr- bzw. Minderkilometer und Rücknahmeschadensabrechnung.



Sale-and-lease-back (SLB)


Das Investitionsgut ist bereits Eigentum des künftigen Leasingnehmers, der dieses dann an den Leasinggeber veräußert. Anschließend wird ein Leasingvertrag über die weitere Nutzung abgeschlossen. Das Leasingobjekt wechselt also nicht den Besitzer. Der Leasingnehmer muss gegenüber dem Leasinggeber sein Eigentum belegen und dass das Investitionsgut frei von Rechten Dritter ist.



Selbstauskunft


Dieses Dokument oder Formular muss zumeist zur Prüfung der Bonität für einen Leasingvertrag ausgefüllt werden. Hier werden persönliche Daten, wie z.B. Anschrift, Familienstand, Staatsangehörigkeit, sowie natürlich genaue Angaben über den Beruf und den Arbeitgeber abgefragt.



Sicherungsschein/Kfz-Sicherungsschein


üblicherweise wird der Leasinggeber innerhalb seiner AGB den Leasingnehmer verpflichten, ausreichend gegen Beschädigung, Diebstahl oder Untergang zu versichern. Insofern gibt der Leasinggeber dem Leasingnehmer auf, die Versicherungspflicht für das Objekt zu übernehmen. Der Leasingnehmer ist dann aber verpflichtet dem Versicherer anzuzeigen, dass sich das Objekt im Eigentum einer Leasinggesellschaft befindet worauf der Versicherer dem Leasinggeber einen Sicherungsschein ausstellt. Der Inhaber des Sicherungsscheins, also der Leasinggeber, besitzt die Rechte aus dem Versicherungsvertrag, so dass er im Fall eines Schadens benachrichtigt wird und die Entschädigung erhält. bzw. mit dessen Einverständnis bezahlt wird.



Sonderzahlung


Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Anzahlung oder Mietsonderzahlung. Es handelt sich dabei um die einmalig zu leistende Zahlung zu Beginn eines Leasingvertrages. Diese ist meist frei wählbar und bestimmt auch die Höhe die monatliche Rate ist. Je höher die geleistete Anzahlung, desto geringer die monatliche Leasingrate.



Steuerliche Aspekte beim Leasing


Leasingraten sind steuerlich voll anzugsfähige Betriebsausgaben. Dies hat zur Folge, dass sich die Gewerbe-, Einkommens- und Körperschaftssteuer verringert. Gleichzeitig spart der Leasingnehmer auch die Kapital- und Vermögenssteuer, die beim Kauf eines Leasingobjektes anfallen würde. Eine Anzahlung oder auch Mietsonderzahlung (MSZ) genannt, wird steuerlich linear auf die Laufzeit aufgeteilt und kann nicht sofort in seiner Gesamtheit als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.



Teilamortisation


Unter diesen Leasingbegriff fallen alle Leasingverträge, bei denen sich während der Grundleasingzeit nur ein Teil der gesamten Investitionskosten des Leasinggebers durch die Leasingzahlungen des Leasingnehmers amortisieren. Die fehlende Restamortisation erfolgt über den Verkauf oder das Andienungsrecht.



Totalschaden


Für Totalschaden und sonstige Beschädigung des Leasing-Objektes ist ausschließlich der Leasingnehmer verantwortlich, in dessen alleiniger Verfügungsgewalt sich das Objekt während der Dauer des Leasingvertrages befindet. Vorbeugend wird beim Kraftfahrzeugleasing, bedingt durch häufige Totalschäden, eine Vollkaskoversicherung zugunsten des Leasing-Unternehmens verlangt oder bei Maschinen die so genannte Maschinenbruchversicherung